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Linux ist eine echte Alternative.
Wie sieht es mit der Software-Unterstützung aus?
Zieht man ein Linux als PC-Betriebssystem in Betracht, mag man zunächst nicht glauben, daß man die gewünschte Software auch für Linux bekommt. Bei näherer Betrachtung stellt sich aber heraus, daß Linux schon viel Software in der Basis enthält, die man bei anderen Betriebssystemen hinzukaufen muß.
Falls die richtige Software dann doch nur für z. B. Windows verfügbar ist, kann man diese höchstwahrscheinlich mit einem Emulator (z. B. Wine) oder über eine virtuelle Maschine (z. B. Vmware) unter Linux benutzen. Dies gilt z. B. für die Microsoft Office, MS Internet-Explorer, Outlook und viele andere Programme.
Wie sieht es mit der Hardware-Unterstützung aus?
Abgesehen von absoluten Exoten, stellt Linux für fast jede Hardware Treiber zur Verfügung. Die Treiber werden auch oftmals von den Herstellern angeboten und stehen auf deren Homepages zum Herunterladen zur Verfügung. Mein Suse PC unterstützt auch eine 6 Jahre alte Digital-Kamera und ein neue Grafikkarte von Asus!
Ist der Linux-PC nur was für Spezialisten?
Auf alle Fälle ist der Linux-PC nicht schwieriger als ein Windows-PC zu bedienen. Man sollte aber etwas Zeit zum Kennenlernen einplanen - Kenntnisse anderer Betriebssysteme fliegen einem auch nicht zu.
Im Grunde genommen ist ein Linux-PC einfacher zu bedienen, da z. B. zusätzliche Systemsoftware nicht installiert werden muß, sondern einfach in der Basis enthalten ist.
Welches Linux als Desktop-Betriebssystem?
Ich halte dies für eine Geschmacks-, Erfahrungs-, Einsatzweck- und Zeitfrage. Meine Erfahrung baut auf SuSE (und Open SuSE) sowie Kubuntu.
Meine Erfahrung:
Als Systemverwalter und Entwickler habe ich es unter Linux wesentlich leichter. Programme die ich unter anderen Betriebssytemen erstmal suchen, kaufen und installieren müßte, sind in Linux einfach schon da. Zudem sind sie noch einfach konfigurierbar und ich kann das System auf meine Bedürfnisse einstellen.
Als Buchhalter nutze ich GnuCash und bin zufrieden. GnuCash ist Open Source, keine Lizenzgebühren, frei nutzbar ohne Einschränkungen. Es liesen sich sogar die Daten aus meiner vorherigen Buchhaltungssoftware importieren. Als Geschäftsführer oder kaufmännischer Mitarbeiter nutze ich Open Office. Sämtliche Dokumente aus der Vergangenheit (Excel, Word etc.) konnte ich problemlos übernehmen.
Auch die Sicherheit ist mir wichtig - die Viren für Windows funktionieren unter Linux nicht und eine leistungsfähige Firewall ist im System enthalten. Zusätzlich setze ich auch einen Virenscanner ein, um meine anderen Systeme nicht zu gefährden.
Fazit:
Linux als Desktop-System macht Freude - ich möchte es nicht mehr tauschen!
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